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Interesse an Immobilien im Speckgürtel Berlins steigt

POTSDAM – Auf dem unbebauten Land in Brandenburg scheint der Traum vom Eigenheim noch in greifbarer Nähe. In Berlin sieht es da schon anders aus. Doch drängen nun viele in den Berliner Speckgürtel, in dem die Preise für Immobilien immer weiter wachsen, was auch die Mieter zu spüren bekommen.
Der Brandenburger Immobilienmarkt ist zweigeteilt. In Potsdam und rund um Berlin sind Immobilien teuer und begehrt, etwas abgelegenere Regionen sind zwar nicht so gefragt, werden aber dennoch teurer, wenn auch nur auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Allein 2013 stieg der Umsatz um etwa 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf etwa 3,4 Milliarden Euro. Im Durchschnitt kostete dabei ein Einfamilienhaus in Berlin mehr als das Doppelte, als das gleiche Objekt abseits der Hauptstadt.

Auch wenn die Preise steigen, kann kaum von einer Immobilienblase die Rede sein. Denn Ausländische Investoren, Kapitalanleger oder ausländische Käufer drängen (noch) nicht auf den Markt.

Wachsende Nachfrage

Die erhöhte Nachfrage schlägt sich natürlich auch in den Preisen nieder. So stiegen die Preise für Bauland vor den Toren Berlins, als auch die Preise für Eigentumswohnungen und jene für Ein- oder Zweifamilienhäuser in den letzten Jahren stetig.

Der Städte- und Gemeindebund Brandenburgs hat diesen Trend erkannt und hat bereits eine neue Anforderung an den Landesentwicklungsplan gestellt; eine bessere Verkehrsanbindung an die Hauptstadt, für eine höhere Attraktivität.

Die erhöhte Nachfrage ist nicht nur mit der Flucht in „Betongold“ aufgrund des niedrigen Zinsniveaus zu begründen, sondern geht auch mit einem Wechsel der Mentalität hinsichtlich selbstgenutztem Eigentum einher. Auch Eigentumswohnungen freuen sich steigender Beliebtheit, was wohl vor allem an der steigenden Nachfrage nach Mietwohnungen bei simultanem Anstieg der Mieten liegt.

Redaktion/R. Klatt

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